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Modul 1

Implementationsansätze für Bildungskonzepte und Bildungspläne

In allen beteiligten Bundesländern gibt es Bildungskonzepte bzw. Bildungspläne sowohl für den Elementarbereich als auch für den Primarbereich, in denen die individuelle Förderung von Kindern als Aufgabe der Bildungsinstitutionen benannt wird. Diesen Ansatz der individuellen Förderung  gilt es in der pädagogischen Praxis zu implementieren und im bildungsgeschichtlichen Verlauf jedes Kindes vom Eintritt in die Kindertageseinrichtung bis zum Ende der Grundschulzeit sicherzustellen.

Auf der Grundlage einer zu erstellenden Analyse innovativer Aspekte der vorliegenden Bildungskonzepte und Bildungspläne aus dem Elementar- und Primarbereich und von Projekten zur Implementation und zum Transfer werden fünf Ebenen bearbeitet:

1.1 Welche innovativen Aspekte der vorliegenden Bildungskonzepte und –pläne kristallisieren sich als gemeinsame Leitideen und Prinzipien heraus? (z.B. Verschiedenheit der Kinder, Kinderbeteiligung, Ko-Konstruktion).

1.2 Welche Strategien und Instrumente sichern die Implementation und den Transfer der Bildungskonzepte und –pläne?

1.3 Welche organisatorischen und pädagogisch-didaktischen Handlungs- und Unterrichtskonzepte müssen zur Umsetzung thematischer Schwerpunkte von Bildungskonzepten und –plänen entwickelt werden? Wie können die Themenbereiche horizontal (bereichsübergreifend) und vertikal (im Hinblick auf den Anschluss von Kindertageseinrichtung und Schule) vernetzt werden? Welcher speziellen Lernkonzepte bedarf die Umsetzung sprachlicher, mathematischer, naturwissenschaftlicher, ästhetischer u.a. Themen?

1.4 Wie können Lernprozesse in der Gruppe bzw. Klasse so moderiert werden, dass ko-konstruktive Bildungsprozesse stattfinden und zugleich eine gezielte individuelle Förderung eines jeden Kindes gewährleistet ist?

1.5 Wie können geeignete Instrumente zur Beobachtung von Kindern, zur Dokumentation von Bildungsprozessen und zur Evaluation entwickelt werden?